Aktuelle Rechtsinformtion

1. 9. 2015 – Achtung: Das neue EU-Erbrecht beachten!

Die neue EU-Erbrechtsverordnung Viele Deutsche leben im Ausland und verbringen ihren Ruhestand zum Beispiel in Spanien, Frankreich, Ungarn oder anderen beliebten Urlaubsländern oder können sich schon vorher einen Wohnsitz dort leisten. Auch wer als Rentner seine deutsche Wohnung nicht aufgeben will, denkt häufig zumindest darüber nach, die kalten Wintermonate im wärmeren Ausland zu verbringen. Diese „Auswanderer“ Mehr >

27. 8. 2015 – Kann man die Kirche oder einen Verein als Erben im Testament einsetzen?

Im Regelfall werden die eigenen Kinder, nahe Verwandte oder Freunde als Erben eingesetzt. Sie können jedoch auch gute Gründe haben, sich für einen anderen Erben zu entscheiden. Häufig werden auch Tierheime, der Leipziger Zoo, soziale Einrichtungen oder die Kirche als Erbe benannt. Es ist durchaus möglich, solche Organisationen als Erben einzusetzen. Aber auch hier gilt, Mehr >

20. 8. 2015 – Erben Eltern oder Geschwister?

Bin ich als Elternteil oder Geschwisterkind Erbe? Der Nachlass wird in unterschiedlicher Weise an die Hinterbliebenen aufgeteilt. Zunächst kann der Erblasser vor seinem Tod die Erben durch Testament oder Erbvertrag bestimmen. Tut er dies nicht, gilt die gesetzliche Erbfolge. Hiernach wird das Erbe unter Verwandten und dem überlebenden Ehepartner bzw. eingetragenen Lebenspartner aufgeteilt. Im Normalfall Mehr >

18.07.2015: Anfechtung der Anfechtung einer Erbschaftsannahme?

Der Fall, den der BGH zur mehrfachen Anfechtung einer Erbschaftsannahme klären muss, zeigt beispielhaft, wie kompliziert Erbrecht sein kann. Anfechtung der Erbausschlagung In dem Erbstreit ging es um die Fristen für Anfechtungserklärungen im Zusammenhang mit der Annahme oder Ausschlagung einer Erbschaft. Es handelte sich um das Erbe eines 1996 verstorbenen Mannes. Der Verstorbene hatte 3 Mehr >

19.06.2015: OLG Hamm: Erbverzicht mit Folgen

Erbstreit nach Erbverzicht der Tochter Ein Ehepaar errichtete 1980 ein gemeinschaftliches Testament mit Pflichtteilsstrafklausel, in dem sie den überlebenden Ehegatten zum befreiten Vorerben und zwei ihrer Kinder, den Sohn und seine 1957 geborene Schwester, zu gleichen Teilen als Nacherben einsetzten. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1993 schlossen die Mutter mit dem Sohn und Mehr >

Der Minderjährige im Erbrecht

Auch im Erbrecht, sowohl bei der Testamentsgestaltung als auch nach dem Erbfall, müssen Sie die Regelungen zum Schutz von minderjährigen Kindern beachten. Für Minderjährige im Erbrecht gibt es einige Besonderheiten . Kinder unter sieben Jahren sind geschäftsunfähig, § 104 Nr. 1 BGB. Ältere Kinder und Jugendliche sind bis zu ihrem 18. Geburtstag nur beschränkt geschäftsfähig. Mehr >

Was ist ein Vermächtnis?- Vermächtnisse im Erbrecht richtig einsetzen

Ein Vermächtnis können Sie im Testament oder Erbvertrag anordnen. Das Vermächtnis ist keine Erbeinsetzung, sondern die Zuwendung eines bestimmten Vermögensvorteils. Der Bedachte des Vermächtnisses ist der Vermächtnisnehmer. Vermächtnisnehmer kann ein anderer Mensch oder auch eine juristische Person sein. Ein Vermächtnis ist im deutschen Erbrecht eine wichtiges Gestaltungsmittel, um einzelne Gegenstände zu übertragen. Nach dem deutschen Mehr >

Die Auflage im Testament

Die Auflage ist im § 1940 BGB definiert: der Erblasser kann einen Erben oder Vermächtnisnehmer im Testament zu einer Leistung verpflichten, ohne einem anderen gleichzeitig ein Recht auf die Leistung zu geben. Die Auflage dient dazu, auf das Verhalten von Personen über seinen Tod hinaus Einfluss zu nehmen. Gegenstand der Verpflichtung in einer Auflage kann Mehr >

Erbstreit: Anfechtung eines gemeinsamen Testaments durch zweite Ehefrau

15. Januar 2015 OLG Hamm: Testamentsanfechtung wegen Übergehen der zweiten Ehefrau als Pflichtteilsberechtigte Gemeinsames Testament – Scheidung – Neuverheiratung Der verstorbene Erblasser errichtete  mit seiner erste Ehefrau – offenbar im Rahmen eines Ehevertrages –  2003 ein notarielles gemeinschaftliches Berliner Testament. Im Testament setzten sich die Ehepartner wechselseitig zum alleinigen Erben des Erstversterbenden ein.  Der Notar klärte Mehr >

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