Aktuelle Rechtsinformation

18. April 2018 – Digitaler Nachlass Teil 1 Grundüberlegungen

In einer kurzen Artikelserie geht es um den Digitalen Nachlass.  Der erste Teil befasst sich mit Grundüberlegungen und den rechtlichen Grundlagen. Ausgangspunkt für Überlegungen zum Digitalen Nachlass ist der Befund:    Das berufliche und das private Leben werden digital. Damit haben immer mehr Menschen viel „digitales Eigentum“. Und da Menschen sterben, führt das zur rechtlichen Mehr >

10. April 2017 – Pflichtteile der Kinder und Pflichtteilsstrafklausel im Ehegattentestament

Durch die von Ehegatten oft gewünschte Alleinerbschaft des überlebenden Ehegatten wird sein Kind, bzw. seine Kinder von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen. Nicht ausgeschlossen werden kann das Pflichtteilsrecht der Kinder gegenüber ihrem jeweiligen Elternteil. Konkretes Beispiel: stirbt Herr Erblasser und erbt Frau Erblasser allein, ist Sohn Erblasser enterbt, kann aber gegenüber Frau Erblasser sein Pflichtteilsanspruch, der Mehr >

Digitales Erbe und Digitaler Nachlass – Vortrag bei der IHK am 17. April 2018

Menschen besitzen immer mehr Digitales: Musik kommt über Streaming-Dienste, Fotos sind meist nur noch Dateien im Smartphone. Unternehmerische Daten, aber auch private Unterlagen liegen in der Cloud oder zumindest auf der Festplatte. Beim Onlinehändler z.B. liegt das ganze Unternehmen bei Amazon oder im eigenen Onlineshop. Wenn man die Digitalisierung zu Ende denkt, werden Menschen in Mehr >

6. März 2018 – Erbe und Erbschaft richtig regeln – Schritt für Schritt zum Testament

In der Beratungspraxis nach einem Erbfall kommen oft Hinterbliebene in unsere Kanzlei mit einem Testament, das Streit in der Familie provoziert hat oder zu völlig unerwünschter Erbfolge geführt hat. Das passiert, wenn ein Testament völlig unpassende Regelungen enthält, etwa weil in einer „Patchwork-Familie“ ohne Beratung ein Berliner Testament gemacht wurde oder weil die letztwillige Verfügung Mehr >

6. Februar 2018 – Kann man die Ausschlagung des Erbes rückgängig machen? Die Anfechtung der Erbausschlagung

Der Erbe haftet für Verbindlichkeiten im Nachlass, wenn er das Erbe annimmt und seine Haftung nicht beschränkt. Viele Erben, die befürchten, dass der Nachlass überschuldet ist, schlagen daher das Erbe aus. Problematisch ist, dass die Ausschlagungsfrist nach dem deutschen Erbrecht nur 6 Wochen beträgt.  Die kurze Ausschlagungsfrist reicht nicht, um einen Nachlass auf Werthaltigkeit abzuklopfen. Mehr >

16. Januar 2018 – Achtung Steuerfalle Erbschaftsteuer: Familienheim nur für den Erben steuerfrei

Bei der Nachlassplanung und Testamentsgestaltung spielt auch Erbschaftsteuer eine große Rolle. Immobilien können unter besonderen Voraussetzungen innerhalb der Familie steuerfrei vererbt oder verschenkt werden. Voraussetzung ist, dass es sich um ein sogenanntes Familienheim handelt, das bedeutet u.a. dass das Haus oder die Eigentumswohnung ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt wird und als Mittelpunkt des familiären Lebens dient. Mehr >

3. Dezember 2017 – Pflichtteilsrecht: Restpflichtteil (=Zusatzpflichtteil) schützt den Pflichtteilsberechtigten

Vererbt der Erblasser dem Pflichtteilsberechtigten durch Testament oder Erbvertrag wertmäßig weniger als sein Pflichtteil wäre, hat der Pflichtteilsberechtigte einen Anspruch auf Auszahlung seines Restpflichtteils, § 2305 BGB. Verwendet werden dafür sowohl der Begriff „Zusatzpflichtteil“ (so nennt es das Gesetz) als auch „Restpflichtteil“.  Der Restpflichtteilsanspruch ist eine Nachlassverbindlichkeit und richtet sich gegen die anderen Erben. Berechnung Mehr >

3. November 2017 – Risiken der taktischen Ausschlagung des Erbes

In den vorherigen Artikeln wurden verschiedene Konstellationen beschrieben, bei denen durch eine taktische Ausschlagung des Erbes eine unerwünschte Erbfolge infolge falscher Nachfolgeplanung wieder korrigiert werden kann. Trotzdem muss man aber auch die Risiken der Ausschlagung vor Augen haben. Ausgangpunkt ist: Auschlagung führt zu Verlust des Pflichtteils Normalerweise verliert der Ausschlagende durch die Ausschlagung des Erbes Mehr >

4. Oktober 2017 – Unternehmensnachfolge – Konflikte zwischen Gesellschaftsvertrag und Testament durch Ausschlagung des Erbes lösen

Das Gesellschaftsrecht und das Erbrecht können im Erbfall zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Daher sind beim Unternehmer Gesellschaftsvertrag und Testament aufeinander abzustimmen. Insbesondere muss die Nachfolgeklausel im Gesellschaftsvertrag auch den testamentarisch bestimmten Nachfolger ermöglichen. Wenn nicht, muss der Gesellschaftsvertrag angepasst werden. Beispiel: Ein Mitgesellschafter einer GbR ist verheiratet und hat zwei Kinder. Es gibt ein Mehr >

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